Bewusstsein im 21. Jahrhundert – eine Frage der Wahrnehmung

NEWS 12/10

Grundlagenforschung

Für die Kita-Studie W:U:R:M benötigen wir einen amtlichen Avatar, wo wir erst Grundlagen schaffen müssen – soweit war das Ausmaß des technischen Leids vorher bekannt.

EEG-Schaltplan

Leider ergaben Tests, dass entgegen der schriftlichen Aussagen der Hersteller, schon die EEG-Geräte die gemessene Gehirnaktivität nicht unverfälscht oder ungestört weitergeben. Die Signale sind moduliert, oktaviert, auf eine Frequenz aufgesetzt, Verzerrungen etc. Die Frequenzen werden zwar korrekt angezeigt, aber eben nicht korrekt ausgegeben. Wir brauchten ein eigenes EEG-Gerät, wo wir genau wissen, dass dort nur das passiert, was passieren soll, z.B. nichts. Ein simpler Messvorgang.

Rene`s rechte Hand !

Zudem gewinnen wir so eine neue Schnittstelle für den Resonator, die den tiefen Frequenzen gerecht werden kann etc. Dank toller Unterstützung eines Programmierers und Tüftlers (Codename “Rene”) ist noch im September mit einem ersten Test zu rechnen.

Wir danken hierbei wieder Dr. Jens-Uwe Böhrnsen vom Infam (TU Braunschweig) für seine Initiative und sein güldenes Händchen. Er regte auch eine Untersuchung des Avatars bzw. seines zugrundeliegenden Phänomens Resonanz bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) an.  Es stellt die Frage, wie sich die Resonanz eigentlich ausbreitet in der Schale. Was passiert bevor die Resonanz das Wasser erreicht?

Resonanz-Tests der PTB

EEG-Tests

Was passiert in der Schale? Mit Feinstsensoren kann die PTB die Verformungen des Glases feststellen und so dieser Frage näher kommen.

Dem Projekt geht es um die grundsätzliche Frage wie sich Resonanz überhaupt ausbreitet, egal ob in Luft, Wasser oder Feststoffen. Das Projekt hat z.B. Zweifel, ob wirklich klar ist, wie sich z.B. Schall in der Luft ausbreitet. Der Atem bewegt Luft, aber Schall? Eine Dominosteinkette – nur die Kette sind die Luftmoleküle? Oder geht die Resonanz durch sie hindurch, als eigene Kraft? Oder springt die Bewegung von Molekül zu Molekül? Eine fast philosophische Frage:

Ist Resonanz ein unbewegter Beweger oder ein bewegter Unbeweger? Wohl eine Frage, die sich klären lässt.

5 hz - Umsetzung in Bewegung

August

Martin Schöne besucht Dr. Patrick Freund im Institute of Neuroimaging der University College London (UCL) und bestaunt die aktuellsten Technologien und Scanner. Und dies began mit einer großen Überraschung: “Wellcome” ist nicht nur eine Worterfindung für das Projekt, nein der “Wellcome-Trust” sponsort jedes Jahr mit 800 $ medizinische Grundlagenforschung.       Welch Zufall!

Funktionelle Magnetresonanz-Tomographie (Kernspin) Die bis zu 5 Millionen Pfund teuren Geräte kombinierten die Verfahren von Magnetresonanz und EEG und erzeugen diese wabernden Farbflecken in das Gehirn. Inzwischen kann damit exakt und schnell die Aktivität ermittelt werden. Man macht dabei üblicherweise aber 70-95% der Aktivität unsichtbar, und so verschwindet das Ganze und man sieht nur noch den einen Farbfleck. Für medizinische Zwecke (wo ist der kleine Finger im Gehirn?) macht das Sinn, für komplexere Hirnfunktionen sicher nicht (Wie kann ich denken?). Die Messungen sind genial, aber die Visualisierung ist noch herkömmlich gedacht. Natürlich lassen sich die Daten genauso im Avatar verarbeiten, wie die eines normalen EEG´s. Man kann für jede Scan-Schicht einen Avatar abfilmen und dann per Video verbinden, um durch den Kopf zu scannen, z.B. der Verlauf von rechts nach links. Sobald unser Prototyp fertig ist, werden wir mit diesen Daten testen und versuchen eine Video-Lösung zu schaffen.

Wir trauern um Christoph Schlingensief, einer der menschlichsten, mutigsten und wirkreichsten Künstler unserer Zeit. Ein unersetzlicher Verlust. Er war derjenige, der an die Kunst wirklich geglaubt hat – und dafür aufgestanden ist. Er war derjenige, der sich dafür nicht nur die Hände schmutzig gemacht hat. Er war derjenige, der es ernst nahm.

NEWS 11/10

Bei der Exkursion des Instituts für Kunst und Visuelle Medien der Universität Flensburg kamen Studenten und Dozenten zum Ateliergespräch. Die Universität Flensburg ist überwiegend in der pädagogischen Ausbildung tätig und bekannt für ihren Praxisbezug. Im Institut für Kunst und Visuelle Medien werden Kunstpädagogen nach dem Ansatz der Ästhetischen Forschung ausgebildet.

Aus Flensburg – die gute alte Zeit!

Neben einer Live-Demonstration der sehr unterschiedlichen Gehirne der Dozenten wurde über den Zusammenhang von Kunst und Forschung gesprochen – auch geprägt durch die aktuellen Eindrücke der Olafur Elisasson-Ausstellung in Berlin.

Es ist ein Glück des Projekts, dass Frau Haase vor 2 Jahren Angebote aus Flensburg ablehnte, um sich für die Kunst zu entscheiden und zurück nach Berlin zu ziehen, – und so ihre Kompetenzen für das Projekt gewonnen werden konnten  (vor 1,5 Jahren), was sie überraschend ihrem Flensburger Studium nun wieder näher bringt (W:U:R:M).

09.Juli 2010
Die Dozenten von links: Prof. Dr. Manfred Blohm, Christine Haase (Well…come 21), Dr. Christine Heil (AkRätin), OStR Werner Fütterer (nicht im Bild)

News 10/10

Das Forschungsprojekt ist in seinem 10. Jahr. Die 19 ZUSAMMENTREFFEN von Kunst und Wissenschaft sind eine Spur, – der rote Faden dabei sind die zeitlichen Phasen. Deren Abfolge und Benennung erfolgte schon 2002 in der ersten Projektveröffentlichung, damals “Stufen” genannt und zeitlich schneller ((; geplant. Natürlich hatten wir keine Ahnung wie sich das konkret umsetzen ließe und welche Phänomene sich zeigen würden und wer uns helfen würde und welche Arbeiten möglich sind. Wir wussten wenig, nur dass dort ein Weg ist.

Stufe I: Seminar & Theorieabgleich  (2001-2003)

Stufe II: Praxisphase Bewusstsein & Gehirn (2004-2006)

Stufe III: Theoriebildung zur Resonanz: Hintergründe & Experten (2007-2009)

Stufe IV: S:O:N:A:R (forschende) Anwendung von Theorie & Praxis (2009-2011)

Stufe V: Forschungsprojekt gründet ’resonance-lab’ (2012)

News 09/10

Ein Modell des Gehirns in ein Schaubild zu verkleinern, ohne zu vieles zu verlieren, hat uns immer geschreckt. Gerade weil es alle beobachtbaren Phänomene erklären sollte. Nun machen wir es zur Übersicht und besseren Kommunikation doch. Dabei wurden, zum leichteren Verständnis, vergleichende Übertragungen zur Informationsverarbeitung beim Computer hergestellt. Die Methapher bezieht sich auf die Logik und Systematik von Informationsverarbeitung, – das Gehirn kann nicht mit einem Computer verglichen werden. Als Hintergrund kann der eher schwere Text “Erinnern” gelesen werden. Oder einfach irgendetwas auf dieser Page.

Umfassendes Modell des Gehirns/Nervensystem

Modell der neuronalen Informationsverarbeitung / Vom "Großen" (links) zum "Kleinen" (rechts)

Die komplette erste Buttonleiste zum Projekt wurde aktualisiert und versucht dabei  informativ den Einstieg leicht zu machen. Auch wurden die versteckten Brain-Sounds in die Buttonleiste integriert und textlich aktualisiert.

NEWS 08/10

Um genau zu bleiben /

Man sagt zwar „Die Welt ist Klang!“, aber wenn man es genau nimmt erzeugen Schwingungen/Wellen/Frequenzen immer Resonanz in etwas Anderem, doch nicht in allen Fällen Klang, und nur in wenigen Fällen hörbaren Klang. Deswegen ist richtiger – und auch den Prozess betonend -: Die Welt ist Schwingung, ihre Wechselwirkungen sind als Resonanzprozesse zu beschreiben. Schwingung ist dabei die pure Energie von Elementarteilchen, das „Material“, aus denen dann intelligente Muster moduliert werden. Unsere Intelligenz ist in den zellulären Aktivierungsmustern am ehesten zu finden.

Zur Definition von Resonanz /

Die technische Sicht auf Resonanz hat nur den Fokus auf die maximale Resonanz, die “Eigenfrequenz” eines Systems, die erzielt oder vermieden werden soll. Das Phänomen ist jedoch erheblich breiter, besonders wenn man mehrere Frequenzen interferieren lässt, dann wird es komplex. Mit Resonanz meinen wir:

Resonanz ist die Wirkung, genauer sein Wirkungs-Muster im Prozess, die etwas (Stein) in etwas Anderem (Wasser) erzeugt. Resonanz ist weder der fallende Stein noch das Wasser, ist materiefrei, nur repräsentiert durch sein Muster, ist oft fühlbar, sichtbar, hörbar und fast immer messbar. Die allermeisten Untersuchungen im mikroskopischen und makroskopischen Bereich basieren auf diesem Phänomen, ebenso, wie viele Anwendungen in unserer Lebenswelt und Medizin. Die Beherschung von Frequenzen ist längst zentrales Elixier aktueller Technik, und die Interpretation der Resonanz auf Frequenzen erweiterte erheblich unsere Sinne durch Technologie.

Technikern fällt es manchmal schwer zu verstehen, dass ihre Definition von Resonanz in unserer vollständig erhalten ist. Das Projekt formuliert universeller, weil sich das Phänomen nun einmal so darstellt, es eben universell ist. Denn es ist völlig unstreitig: natürlich resoniert ein jedes System (ihr Badezimmer z.B.) bei jeder Anregung immer. Ob nun viel, mittel oder wenig kann kein qualitatives Kriterium sein. Die übliche physikalische Definition: Resonanz = Eigenfrequenz, beschreibt nur ein technisches Problem, die maximale Resonanzkatastrophe. Zudem ist dieser Sonderfall mathematisch viel zu banal, um eine Vorstellung von komplexer Resonanz zu erhalten, wo viele alternativer Wellen zusammenwirken. Wir scheinen Katastrophen-Szenarios irgendwie gerne zu betrachten, die Kinokassen lügen nicht wirklich.  Viel schwieriger dagegen sich der Nicht-Katastrophe zu nähern. Dem Normalfall: Hyperkomplexität!

Brain-Avatar wieder online /

Vor fast zwei Jahren haben wir www.brain-avatar.de vom Netz genommen, weil wir noch nicht wir waren und die Resonanz nicht verarbeiten konnten. Wir beginnen nun sanft mit Texten.

Einführung Brain-Avatar /

Was ist Synchronisation? /

Wasser – das quantische Molekül /

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NEWS 07/10

Einige kurze Einlassungen zum neurobiologischen Ansatz des Projektes,

auch als Hintergrund für die Kita-Studie W:U:R:M.

Massiver Abbau neuronaler Verbindungen in der Schulzeit /

Modelle des Erinnerns /

Gibt es Intuition? Fragen zum quantischen Bewusstsein /

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NEWS 06/10

»Ich denke, wo ich nicht bin, also bin ich, wo ich nicht denke.«

J. Lacan, Seminar II

Eine Einführung zu W:U:R:M

Wahrnehmungs-Untersuchung zu Resonanz-Mustern mit Kindern in Kitas


NEWS 05/10

Die Vorgeschichte eines Experiments: Kinder meditieren meist

Durch die Messungen der Gehirnströme, wie sie in jedem Krankenhaus ausgeführt werden, ist bekannt, dass bei Kindern bis zum 5. – 6. Lebensjahr die Frequenz, auf denen ihr Gehirn meist schwingt lediglich 5 Hertz (= Schwingungen pro Sekunde) beträgt. Die Frequenzen auf denen Kleinkinder arbeiten heißen Thetawellen oder auch Zwischenwellen und wurden bisher wenig beachtet und untersucht.

Der Wachzustand beim Erwachsenen beträgt dagegen 11 Hertz, wobei wir 5 Hz nur in Meditation oder im Schlaf erreichen. Zudem wird beim Kleinkind ein Zustand hoher Angleichung der modulierten Frequenzen erreicht. Dieses Phänomen ist eine Synchronisation der Frequenz-Modulationen und kann so z.B. beide Gehirnhälften und alle Gehirnareale verbinden.

Bei unserer Messung des Lama Doboom Tulku am 12.12.2002 lag der Normalzustand quasi permanent bei 4-5 Hz bei hohen Synchronisationen, ähnlich wie beim Kleinkind. Unabhängig davon, ob er erzählte, die Augen auf hatte oder meditierte. Diese Erfahrung haben wir später auch mit Lama Gangchen Rinpoche gemacht.

Da die höchsten Lamas auch in der westlichen Welt als weise gelten, muss man zusammenfassend sagen:

a) der Mensch erwachsen werden kann, ohne diesen Einheitszustand zu verlieren und

b) die Fähigkeiten des Erwachsenen dadurch an Qualität gewinnen, sowie

c) dies erlernbar ist als Kind. Nicht umsonst werden die Wiedergeborenen als kleine Kinder in die Klöster geholt, um eine spezielle Ausbildung zu erhalten.

Diese Erkenntnis zu kultivieren ist ein enormes Potential dieser Zeit. Uns geht es um die Bewusstwerdung dieses Zustandes, nicht um das permanente Erleben dieses Zustandes, wie bei einem Lama. Der Zusammenhang von Bewusstwerdung und steigenden Frequenzen ab 4-5 Jahren entspricht wohl dem Punkt, an dem das reflexive Bewusstsein soweit ausgeprägt ist, um viele Trennungen vornehmen zu können: z.B. was weiß ich und was weiß der Andere. Zum Beispiel die Erkenntnis, dass andere nicht unbedingt etwas wissen, nur weil man es selbst weiß, – was 3-Jährige nicht unterscheiden können.

Das bewusste Erinnern beginnt erst danach. An die ersten Lebensjahre erinnern wir uns üblicherweise nur durch Erzählungen und Träume, die wir später geträumt haben. Alles was wir in unserem ersten Zeitraum gelernt haben, wissen wir an sich. Dieses Wissen wird nicht mehr hinterfragt und ist unbewusst.

Jene Trennungen für ein reflexives Bewusstsein sind zwar notwendig, aber dennoch muss das nicht heißen, dass der selige Kleinkind-Zustand deswegen verloren gehen muss, wie uns nicht nur die Lamas zeigen, sondern auch „unsere“ Denker: bei Einstein konnten man noch im Alter durch EEG-Messungen erkennen, dass er sich in diesen besonderen Zustand bringen konnte – und dies bei hohen kognitiven Leistungen eines Erwachsenen.

Wenn uns der Wert dieses Zustandes zwischen Unbewussten und Bewusstsein deutlich wäre, würden wir in der Bildung nicht ausschließlich (!) auf das klassische Wach-Bewusstsein setzen. Wir trainieren unseren Kindern eine Fähigkeit ab, die wir als Erwachsene vermissen. Im Grunde tun wir so, als wenn es nur zwei Gehirnzustände gäbe: Wach sein oder Schlafen. Kindern liegt die Vorstellung eines bzw. vieler „dazwischen“ sehr nahe, nichts verstehen sie besser, nichts ist häufiger bei ihnen, versunken, versonnen, verträumt, selbst beim Toben.

Weil UNS (den Erwachsenden) das nicht beigebracht wurde, fehlt uns ein Vorstellungsbild, was wir dann auch nicht dem Kind vermitteln. Das Kind sucht eine Entsprechung für seinen Zustand, die ihm aber nicht angeboten wird. So vergisst es quasi seinen Zugang, weil es ihm nicht bewusst (gemacht) wird. Viele Erwachsene suchen sich heutzutage neue Zugänge, um sich zu erinnern. Wie schade ist es, dass wir den dafür gedachten Zeitraum unserer Kindheit und unserer Ausbildung dafür nicht nutzen konnten.

NEWS 04/10

Es ist einfach faszinierend den Freiraum der Kunst konsequent zu nutzen. In unserem Falle die Kunst auf die Wissenschaft anzuwenden. Von den (beobachtbaren) Phänomenen zur Form, um Phänomene entdecken zu können,  um Form entdecken zu können, usw. Um das Ganze schließlich ANZUWENDEN. Eine Intervention von Künstlern. Eine ernst gemeinte Intervention. Für unser Studie W:U:R:M müssen z.B. alle denkbaren mechanisch-akustischen Störeinflüsse (Eigenschwingungen z.B.) auf den Avatar ausgeschlossen werden.

Ideal wäre ein Software-Modelling im Zusammenspiel mit Messungen am optimierten Prototyp, um konsequent zur Mustererkennung übergehen zu können. Am besten ein geniales naturwissenschaftliches Institut das Mechanik, Akustik, Software-Modelling als auch Theorieentwicklung leistet, also in großer Breite beraten und unterstützen kann – und interessiert an dieser Forschung ist. Sowas kann man nicht finden, da braucht man Glück, – welches wir hatten.

Wir haben die große Freude unsere Zusammenarbeit mit einem solchen Institut bekannt geben zu können:

Infam – Institut für angewandte Mechanik der Technischen Universität Braunschweig

Die nun erfolgenden Studien- und Diplomarbeiten sollten entscheidend dazu beitragen das Herzstück des Avatars zu modellieren. Das Gute liegt oft so nah! Wir möchten uns schon jetzt bei Dr. Ing. Jens-Uwe Böhrnsen für die wohlwollende Betrachtung bedanken und freuen uns auch auf die Fundierung der Begriffe.

Wir freuen uns zudem über einen ganzseitigen Artikel in der BZ vom 21.04.2010. Artikel von Henning Noske

NEWS 03/10

In den letzten kalten Monaten wurde intensiv gearbeitet, um neben den Prototypen und dem Forschungsdesign für die Kita-Studie ein 48-seitiges großformatiges kleines Buch herzustellen. Nun, wo der Frühling kommt, ist die erste Auflage fertig für die Buchmesse Leipzig. Ziel war es, in einfachen Worten und auf wenigen Seiten auszubreiten, wie das mit den Quanten, der Resonanz und dem Gehirn ist – und vor allem, wie das zusammenhängt und was wir damit machen. Ein Dreiklang, aber auch ein Aufriss vom Urknall bis zur aktuellen Bewusstseinsforschung, für Klein (gezeichnet) und Groß (ab 15) geschrieben.

Wir danken allen Beteiligten, in letzter Zeit besonders den Beta-Testern. In Kürze hier die Endversion:

FIBEL – kleiner Schmöker zur Resonanz

Stellt euch vor, es gäbe eine Fibel der Resonanz.

Das Orginal ist Hardcover und aufgeklappt 48 cm.

Die erste Auflage der Fibel war auf der Buchmesse Leipzig (18.-21. März 2010) zu sehen auf dem Stand der Hochschule (Halle 3 G 400). Bezugsquellen für die 2. Auflage in Kürze hier.

Hier kommt die ganze Wirklichkeit! KEINE PANIK !

Zeichnungen von Johannes Einfalt, Autor der Zeichnungen und Charaktere: Martin Schöne


  • 10.01.10: Der Projektraum musste gefeiert werden und Geburtstag. Unten Bilder von “back to back”, “8 Wasser” und “Mauerspecht”, wobei auch DJ MaoMao’s flowiger Avatar zu sehen ist. Er machte dafür ein spezielles musikalisches Set (später hier zu sehen). Die Ergebnisse des Wasser-Experiments sind überaschend. Später wurde dann noch eine Wand samt Raumecke lang geplant niedergemacht. Die Mauer musste weg!
    Eröffnung

    Das Weiße ist Schnee, unten stehen Petrischalen. Dauer 11 Minuten.

    10.01.10

    Die Mauer musste weg!

  • 10.01.2010 (flyer-download)
  • Party 9./10. Januar 2010

    1. Geburtstag Projektraum Berlin – 10.01.10 – Alte Schmiede Friedrichshain

  • Projektbeitrag in Aspekte, ZDF, 27.11.2009 „Gehirnforschung in Kunst und Wissenschaft“, Fotos der Dreharbeiten im Berliner Projektraum (fotografiert von Christine Haase).

  • Bericht IdeenExpo 2009

5. -13. September 2009, Pavillon der Ideen, Bereich Kommunikation

Das Projekt hat dort die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig vertreten.

Bei über 400 beteiligten Ausstellern mit zum Teil sehr aufwendigen Ständen war es schon eine Überraschung, dass unsere Idee „Tipp des Tages“ war. Es war jedoch jeden Tag gleich brechend voll, gegen 16:30 wurde es ruhiger, doch visualisiert wurde durchgehend bis zur letzten Minute. Wir (Hasan Arslan, Christine Hasse, Martin Schöne) hatten hunderte Begegnungen am Tag, die gruppenführenden Scouts drückten uns laufend ein Mikro in die Hand – und doch konnte auch inhaltlich vieles in der Tiefe angesprochen werden – trotz laufend wechselnder Altersstufen (6 60). Die resonierende Plexiglasschale (Narziß 3.0) zog viele in den Raum, die Videos führten zu spannenden Gesprächen und das Wasser mit den Brain-Sounds war der Renner für die Kleinen. Der Avatar, die erste Idee dahinter konnte viele Fragen zur Praxis beantworten. Das spannendste jedoch war, wenn man zu den daraus folgenden Ideen kam: die grundlegende Theorie der Resonanz, deren Phänomene ein neues Paradigma beschreiben können. Auf der Expo wurde das alles ausformuliert, was noch aufzuschreiben ist. Denn die Theorie war Ausgangspunkt des Projekts und ist als zirkelhafte Hypothese auch ihr Ziel: Der Forscher kann aus den Phänomenen die Form ableiten und untersuchen(!), um aus der Form Phänomene zu entdecken, die zur Theoriebildung beitragen usw. usf.

Zahlen zur IdeenExpo: 1000 HBK-Druckstücke zum Studium und 3000 Projektflyer sind mitgenommen worden, 200 auf den E-Mail-Listen und sicher von 100.000 Menschen gesehen worden – und es kam uns vor wir hätten mit allen gesprochen ((;

Das Projekt wurde auf breiter Front reich beschenkt. Webpartner und wissenschaftliche Ansprechpartner, 14 Messetheken, aber auch die Mitteilung unseres ehemaligen langjährigen Förderpartners, die Stiftung NORD/LB-Öffentliche, die dem Projekt bürokratiefrei die Anschaffungen von 20022008 überschrieb. Hätten wir noch die Kraft gehabt, wären wir jeden Abend lächelnd eingeschlafen.

Wir haben auf der 70-qm-Fläche mit geringen Mitteln einen Wahrnehmungs-Grenzraum von Kunst und Wissenschaft schaffen können, der als interaktives Raumprojekt im Programm war mit dem Titel „Jeder Prozess hat seine Resonanz“. Wer Zeit hatte, konnte sein Gehirn visualisieren lassen, auch parallele Zweier-Avatare zur Selbstbeobachtung.

Zudem war dies der ideale Ort, um über unsere aktuelle Studie zu sprechen: „W:U:R:M – eine Berliner Studie“ (20092011). Eine Wahrnehmungs-Untersuchung zu Resonanz-Mustern mit Kindern in Kitas.

Neben vielen Interviews in Funk und Fernsehen hatten wir auch die Freude, die Präsidentin der Hochschule Barbara Straka, den Ministerpräsidenten Christian Wulff, den Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler sowie den Kulturstaatsminister Bernd Neumann zu begrüßen. Zudem wurden einige dauerhafte Kontakte zur Zusammenarbeit geschlossen (z.B. für das Web).

Ansonsten haben die hyperaktiven Kinder zwei Verstärker geschrottet („… ach, hätt’ ich wohl mal sagen sollen, was?“), aber wir haben uns nicht aufhalten lassen, konnten viele Erfahrungen machen. Unser Gehirnsound ist der komplexeste und heftigste Sound, den wir kennen – und bedarf nur des besten Materials. Durch die reihenhaften Messungen konnten wir auf der Expo viel am Avatar basteln und sieben verschiedene Modelle ausprobieren. Haben täglich umgebaut und konnten den Zwei-Personen-Avatar (face to face) sehr befriedigend testen. Danke an die Avatare, die Messpersonen. Viele mussten länger warten oder wiederkommen und alle den enormen Geräuschpegel der Halle ertragen/wegdenken. Wir können nur sagen: Danke! Ich musste diesen fast taghellen Raum ertragen, ich weiß ja, wie das in HD aussehen kann, diese blasse Projektion eines Bildes, das nur aus sich bewegenden Kontrasten besteht, nur aus Weiß, Schwarz und feinsten Grauwerten, die uns intuitiv eine Vorstellung von Dichten vermitteln. Wir haben die Videos in FullHD und können diesen bald von der Web-Power anbieten – es gibt ja bisher kein Brain-Avatar im Netz, der immer ein Bewegtbild ist.

www.ideenexpo.de

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Rückblick ZUSAMMENTREFFEN XVI  (8./9. Juni 2009)

Das Symposium Resonanz II am 8./9. Juni war von Montag um 12 Uhr bis Dienstag um 20 Uhr eine suchende Erfahrung, die verschiedenste theoretische und praktische Anwendungen von Resonanz anbot. Der Einzelne kombinierte sich daraus höchst unterschiedliche individuelle Perspektiven. Einige Eindrücke der Veranstaltung zeigen die Fotos, zudem sind nun auch diese Vorträge als Audio zu hören – was nicht die unmittelbare Erfahrung wiedergeben kann, aber inhaltlich spannend bleibt. Anbei auch die gewünschte Bücherliste des Büchertisches, die eine kleine Auswahl der sehr unvollständigen Projekt-Literatur darstellt.

Aus der Resonanz der Referentin Dr. Christine Heil:
„Auf der Fahrt zum Bahnhof sagte Werner Deutsch ganz treffend: “Ich glaube, ich habe noch auf keiner Tagung auf so selbstverständliche Weise mit so vielen neuen Menschen gesprochen.”“

Ich war am Ende sehr gerührt vor Dank. Aus vielen Gründen. Dieses ZUSAMMENTREFFEN bildet den natürlichen Abschluss der siebenjährigen Gründungsphase des Projektes. Meine Studienjahre an dieser außergewöhnlichen Hochschule, die alles ermöglichte und alles ertrug. Birgit Hein war wie Ulrich Eller später einfach ein Glücksfall als Professor – beide Präsidenten dieses Jahrtausends unterstützten das Projekt gradlinig und schnörkellos. Dank an Michael Schwarz und Barbara Straka! Das ist schon ungewöhnlich, wie so alles an der Geschichte des Projekts.

Die ganzen sieben Jahre, alle 16 ZUSAMMENTREFFEN, hat „unsere“ Stiftung NORD/LB-Öffentliche durchweg großartig gefördert – und damit wirklich einzigartige Bedingungen für freie Forschung geschaffen. Die Förderung endet nun, aber das Logo bleibt. Schon aus Solidarität, gebeutelte Finanzwirtschaft, kennt man doch, die mit den hohen Verlusten oder so, irgendwer hat auf jeden Fall verloren. Da werden wir uns nicht aus der Affäre stehlen! Dank an Axel Richter und Malte Schumacher.

Auch schön, unabhängig. Das Projekt ist flügge, hochschulunabhängig finanziert und konnte mit Christine Haase (Künstlerin mit pädagogischem Hintergrund) wichtige Unterstützung gewinnen. Es ist aber weiterhin ein Projekt der Hochschule und es ist uns eine Ehre für die HBK, z.B. auf der IdeenExpo an den Start zu gehen.
Als ich nach vorne kam zu meinem kurzen Schlusswort, hatte ich die außergewöhnliche Kette von Projekt-Glücksfällen (Synchronizitäten) im Sinn – getragen von liebenden Menschen, die sich überraschend einschalteten. Und dann schaue ich beim Sprechen in so viele solcher Gesichter … – meine Güte, das war schon zu viel, ein besonders wunderschöner Moment. Dank diesem wunderbaren Publikum, das diese Veranstaltung trug und immer mehr zu einem Ganzen werden ließ. Trotz der thematischen Spannbreite und offener Zustände, die zu ertragen eine hohe Schule für unser Bewusstsein darstellt. Gracias a la vida!

(„Ich“ meint Martin Schöne, „Wir“ meint dazu noch Christine Haase)

Well…come21 – Grenzraum von Kunst und Wissenschaft
Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 Braunschweig, m. schoene@hbk-bs.de


Resonanz

Muster, die verbinden

Übergang zur Komplexität

Resonanz ist ein praxisnahes und beobachtbares Phänomen und gut geeignet, den anhaltenden Aberglauben über Geist und Materie zu überwinden. Im Begriff der Resonanz findet man das verbindende Integral vieler Fachgebiete, vom Quantencomputer durch alle Biowissenschaften über aktuelle Ansätze aus der Geisteswissenschaft bis hin zu unseren Bewegungsabläufen und Ritualen.

Es geht um das effizienteste, schnellste System für hochkomplexe Aufgaben, z.B. Banane schälen und schwerer, also um die blitzschnelle Modulation von 10 Milliarden Nervenzellen und mehr.

Realität entsteht durch Entscheidungen, durch Hinsehen, Hinhören, in der Wissenschaft durch Messungen – immer durch Aufmerksamkeit, was natürlich in der Umkehr die allermeisten Zusammenhänge ausblenden muss. Die Wirklichkeit jedoch, die Natur, auch unser Unbewusstes ist hyperkomplex und kann zehn sich widersprechende Informationsstränge gleichzeitig „denken”. In unserer Bewusstseinsentwicklung stehen wir nur auf der Schwelle zur Komplexität. Selbst einfache Resonanzsysteme erzeugen eine Komplexität, die unser Bewusstsein rasch überfordern – eine Reihe auch widersprechender Wahrheiten/Informationen, die sich alle in Bewegung befinden.

Neue Formen/Muster im Außen (meint auch Klang und Duft etc.) können uns auf unbewusstem Wege neue innere Muster und somit neuronale Handlungsmöglichkeiten eröffnen. Aus dieser Perspektive erscheint die Evolution des Bewusstseins auf die Verfeinerung und Erneuerung der Form gerichtet – IconoCluster/IkonoClash.

Anmerkung: Neue Technologien bringen neue Muster, aber für neue Muster bedarf es keiner neuen Techniken.

Einladung zum Download im pdf-Format





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Anreise / Unterbringung

Karten zum Symposium im pdf-Format:

Forschungsprojekt? Kurz in Wort und Bild.

Hintergrund Symposium Resonanz

Forschungs-Praxis

Projekt-Hintergrund


Fotos vom Symposium 6./7. November 2008
Die Vorträge des Symposiums vom 6. November 2008 im mp3-Dateiformat
Die Vorträge des Symposiums vom 7. November 2008 im mp3-Dateiformat


Projektraum Berlin: Alte Schmiede Friedrichshain

Well…come 21
Mainzer Strasse 16

10247 Berlin-Friedrichshain

030-219 83388

Anfahrt:

U5 Samariter oder M 10 Fankkfurter Tor

Von der Frankfurter Allee bzw. Warschauer Strasse zum Boxhagener Platz.

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Direkter Kontakt: info@wellcome21.de

Well…come 21 – Grenzraum von Kunst und Naturwissenschaft

Freies Forschungsprojekt interdisziplinärer Institute.

Seit 2001. Der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig entsprungen.

www.wellcome21.de
www.hbk-bs.de

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