Quantisches Bewusstsein


»Die Quantentheorie ist im makroskopischen Bereich noch im Argen«
C.F. von Weizsäcker
Dies gilt für den Kosmos, doch auch für unseren ›Kosmos im Kopf‹. Unser Gehirn hat mit seinen 1019 Verbindungen (100 Milliarden mal 10 Millionen) — eine ähnliche Dimension, wie die Sterne des Universums. Die Quantentheorie ist in Bezug auf Materie und Ener­gie ausgeformt, doch in ihrer Hinsicht auf den Körper ganz am Anfang.

Der Zugang scheint über die Mikrotuboli in unserem Körper eingebettet zu sein. Ein Gerüst in jeder Zelle leistet im Gehirn bei der Informationsübertragung ganze Arbeit. Neueste Forschungen haben gezeigt, dass die Mikrotuboli in der Lage sind, ein Infor­mationsspeicher aus Licht auf­zubauen, um so sehr komplexe ­Informationen zu speichern. Jede Zelle kann demnach virtuell durch Interferenzen der Mikrotuboli ein Feld von Resonanz aufbauen.

Prof. Popp zeigte, dass ein enger Zusammenhang aller ­Vitalfunk­tionen (Ernährung, Vererbung, Zellteilung etc.) mit der Spei­cherung und Abstrahlung von Licht besteht.
Daraus folgt die Möglichkeit der Begründung einer quantischen ­Psychologie, die tatsächlich auf Quanten aufbaut, nicht nur auf Hormonen und Neurotransmittern. Zudem Licht als idealer Informationsspeicher im Körper, auch die mimetischen|genetischen Aspekte von Einflüssen integrieren würde. Die Hinweise auf eine genetische Feinabstimmung während der Lebenszeit würde dadurch besser erklärbar.
Der Einfachheit halber wäre es doch wunderschön anzunehmen, dass sich die Informationsübertragung der inneren und äußeren Einflüsse durch ein Medium verwirklicht.
Warum sollte die Evolution eine seiner aufregendsten ­Möglichkeiten, Non-Lokalität, nicht nutzen als universeller Infor­mations­kanal? Wir wollen daher dies als Arbeitshypothese annehmen, bis es Hinweise gibt, dass es nicht so sein sollte.
Besonders spannend ist dabei, dass die Quantenphänomene­ als universelle Prinzipien gelten. Gemeint ist damit: Wenn wir diesen Informationsdraht haben, hat wahrscheinlich alles Leben­ im Universum diesen. Von daher sei die Vision erlaubt, dass wir schnell vom technischen WWW zum lebendigen UWW (Universe­ Wide­ Webs) kommen könnten, wenn wir das Potential nutzen wollen.


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