Kinder im 21. Jahrhundert


Gestörte und Erhabene
In den letzten Jahrzehnten fand bei Kindern eine auffällige Zunahme von Problemen statt: Verhaltensstörungen, seelische und psychische Störungen, chronische Probleme aller Art, Allergien, Hyperaktivität, ADS und Störungen wie Bewegungsarmut, Bulimie etc. Gerade die sich eher im intuitiven Bewusstsein befindlichen Kinder leiden offensichtlich am meisten unter dem Stress und Leistungsdruck unserer Gesellschaft und geraten mit deren geistigen Strukturen in Konflikt. Wie sollen sie diese streng trennende Welt verstehen können?

Diese Entwicklung sollte uns aufschrecken, da sie zu deutlich darauf hinweist, dass eine große Kluft zwischen der um­gesetzten kulturellen Evolution in den Kindern auf der einen Seite und der realen Kultur und Bildung auf der anderen Seite besteht. Der emotionalen Sicherheit und Orientierung, die vielen Kindern fehlen­ muss, könnte mit Synchronisation begegnet werden. Durch gezielte Hilfestellungen, Ausbildung und Kultivierung kann das Kind schon von klein auf in Interaktion mit seinem Inneren treten und sich synchronisieren, aktivieren.
Es gibt da einen schönen Begriff, die sog. Indigo-Kinder, der jedoch fälschlicherweise immer nur im Zusammenhang mit obigen Krankheitsbildern genannt wird. Doch es gibt diese erhabenen Kinder. Die Universität von Los Angeles (UCLA) kennt sie seit 1995 und geht davon aus, dass 1% der Weltbevölkerung, vor allem ­Kinder, statt wie üblich 21 aktive Kodons der DNA, 24 aktiviert haben und somit z.B. ihr Immunsystem 3000 mal leistungsfähiger ist. Ein Kodon, gebildet aus drei Basen, daher auch Triplett genannt, ist eine ­Aminosäure, ein Nukleotid, das der Grundbaustein für die Gene ist, aus denen die DNA besteht. Da der Basen-Baukasten vier Basen enthält, sind sogar 64 aktive Kombinationen denkbar — ein weiter Evolutionsrahmen.
Kodons sind universell, d.h. sie sind bei Mensch, Tier und Pflan­ze gleich. Die Aktivierung der drei zusätzlichen DNA-Bausteine stellte man im Zusammenhang mit AIDS-Untersuchungen fest. Einige ­Kinder waren immun gegen AIDS, selbst nach Ansteckung wurde der AIDS-Virus schließlich restlos vernichtet. Steht diese sprunghafte Evolution mit dem Ausbruch von AIDS sogar in Verbindung? Es ist bekannt, dass sich die Bausteine auch innerhalb einer Generation, also während des Lebens umbauen können (Susan ­Blackmore, Varela u.a) und so bei der Fortpflanzung einen genetischen Quanten­sprung einleiten können. Selbst Amöben können das: Wenn man das Milieu, in dem sich die Amöbe bewegt, völlig verändert, also Säure oder Lauge hinzugibt, kann man (nicht immer) einen ziel­gerichteten Umbau der Gene feststellen. D.h. sehr viele kleine Veränderungen, die jedoch zusammengenommen einen großen genetischen Sprung ermöglichen, z.B. eine Resistenz gegen Säure innerhalb einer ­Generation!

Anders als in halbwegs zielgerichteten Sprüngen ist auch die Geschwindigkeit der bisherigen Evolution nicht nachvollziehbar. Der Mathematiker Fred Hoyle betont, dass die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Evolution auf Zufall beruht, so gering ist wie ein Hurrikan, der durch einen Schrottplatz fegt und dabei ein funktionsfähiges Flugzeug zusammenstellt. Schon diese Beobachtung allein kippt die darwinistische Vorstellung von Vererbung und Evolution: Nicht nur Zufall und Auslese, sondern die DNA wird in der Lebenszeit vom Organismus informiert über die Umwelt und Umstände des Lebens und verfolgt daraus zielgerichtet ein bestimmtes Ziel.
Höchst erstaunlich, wenn man sich vor Augen führt, wie komplex und intelligent so ein Umbau ist: viele 100.000 richtige Entscheidungen, die zudem in der richtigen Rei­henfolge getroffen werden müssen. Die DNA hat eine eigene sehr leistungsfähige Intelligenz und die Fähigkeit komplexe, gebündelte Information zu verarbeiten und auch abzugeben. Der amerikanische Physiker Larry Dossey spricht daher von einem neuen Zeitalter der Heilmedizin, der nichtlokalen Medizin.

Dies legt die Grundlage und muss im Zusammenhang mit einer Reihe von Phänomenen der nichtlinearen Informationsübertragung gesehen werden. Auch durch unsere eigenen Messungen im ›Experimental-Labor‹ sind wir überzeugt, dass sich Information in Geist bzw. Körper überträgt und grundsätzlich ein Informationsaustausch auch mit externen Informationsspeichern möglich und permanent im Gang ist. Diese Vorstellung ist alt wie der Mensch selbst und findet sich schon in der Altsteinzeit (Lascaux etc.) in den Ritualen.

Die Zusammenschau der wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt heute wieder Freiraum für solche Vorstellungen. Vorstellungen vom Weltgeist, über morphogenetische Felder, bis zum alles durchdringenden Quantenvakuum, in dem sich das Universelle manifestiert.


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