Genetik


Unser Informationsfeld steht im regen bewussten, überwiegend unbewussten, intuitiven Austausch mit anderen überlappenden Informationsfeldern, die unsere Realität bilden, und die bei star­ken Umwelteinflüssen zu Lebzeiten unsere DNA formen. Wenn sich unsere persönliche Realität, unser Bewusstsein in unserer Genetik wiederfindet, erhalten unsere Kinder vieles schon über die Vererbung. ­Eventuell auch den Geist der Gruppe, also über die klassische ­Genetik hinaus. Die kulturelle, geistige Entwicklung des Lebens bündelt sich in der nächsten Generation.
Der falsch verstandene Topos der Zeit ist die Genetik, die für­wahr ein Schlüssel ist, jedoch keiner, der sich im Ergebnis beherrschen lässt beim Menschen, da bei der ersten Zellteilung jedes Chromosom und jedes Teil davon, bis zur letzten Base, mit allen anderen tausendfach im Austausch steht. Jede mechanistische Anwendung wäre letztlich ein Tierversuch am Menschen. Kein Mensch wird behaupten wollen, er könne die Zusammenhänge auch nur im Entferntesten absehen. Wir kennen die Chromosomen, doch wir wissen nichts über deren Zusam­men­hänge und die Grundlagen der tausendfachen Entscheidungen der Zelle, die die Feinkoordination bei der Zellteilung benötigt. Das ›Wun­der des Lebens‹ ist nicht-materi­ell und beginnt mit einem Hohlraumresonator (Popp), einer abgrenzenden Furchung und der Aufnahme der Kommunikation mit dem Außen. Wir suchen jedoch gerne in der Materie nach der Antwort, den Chromo­so­men und nicht in der geistigen Informa­tionsver­arbei­tung der hoch­kom­plexen Feinkoordination.

Um zurückzukommen auf Mikrotuboli, Meme und Quantenbits: offensichtlich ist, dass wohl das eigentliche Wunder darin be­steht, dass während der Lebenszeit sich Informationen in diese eigentlich bestimmende Feinkoordination einlagern, dass wir also die ganze Zeit unsere Genetik umprogrammieren, oder ge­nau­er das Betriebssystem zum Aufbau der vorhandenen Infor­ma­tio­nen aus den Chromosomen bei der Vererbung. Die eigene Perspektive|Sicht auf die Welt hat auch persönliche Konsequenzen, da sich alle Zellen alle paar Mo­na­te aus genau diesem eventuell veränderten DNA-Bauplan neu kreieren. Unsere kulturellen Einflüsse formen demnach nicht nur unse­re Welt, sondern auch uns, unsere Materie.


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