Ein Überblick







ZUSAMMENTREFFEN
6.-7. Juni 2002, Tagung von Kunst und Wissenschaft mit Prof. Thomas Görnitz (Quantenphysik),Prof. Albert Popp (Biophotonen) und Wissenschaftlern der Gehirn- bzw. Bewusstseinsforschung sowie dem Wagnis eines philosophischen und geisteswissenschaftlichen Einstiegs.
ZUSAMMENTREFFEN II
9.-16.12.2002, Performance trifft auf buddhistische Spiritualität|Ritualität.
Gemeinsame Choreographie von Marina Abramovic|Lama DoboomTulku| 10 Mönchen. EEG-Messungen. Interview zur interdisziplinären Zusammenarbeit der beiden sowie zur Frage, ob nicht Ergebnisse aus Wissenschaft, Kunst und Spiritualität dieselbe Basis und dieselben Phänomene aufweisen (heimliche Einheit). Alle stoßen bei der bildnerischen Darstellung an die Grenzen der geistigen Modelle ihrer Disziplin. Wir suchen jedoch den Mehrwert in den Synergien, die durch eine einheitliche geistige Matrix entstehen kann—auf Basis der heutigen Erkenntniss.
ZUSAMMENTREFFEN III
10.01.2003, Die Fern-Wirkung von Geist sollte nachvollziehbar werden:
Professionelle parallele Messungen der Gehirnaktivitäten (EEG) verschiedener Personen, ihre Wechselwirkungen untereinander, als auch mit Medien. Z.B. Prof. DavidLarcher beim Betrachten seines Films ›Mare‘s Tail‹. Das Experiment wurde am nächsten Morgen abgebrochen. Die Aufzeichnungen werden mit dem Städtischen Klinikum ausgewertet. In Folge: Auseinandersetzung mit der Darstellung von Gehirnströmen; Aufnahmen der neuesten Darstellungs-Ansätze von Prof. Singer u.a. Es laufen Versuche zur analogen Darstellung von Gehirnaktivitäten, als komplexer Sound, der auf Wasser aufgebracht sich visualisiert.
ZUSAMMENTREFFEN IV
23.01.2003, Trance-Ritual mit Nana Nauwald durch archaische Körperhaltungen nach Dr. Felicitas Godman.
25 Personen wurden theoretisch als auch praktisch an ein Trance-Ritual herangeführt. Es war ein besonderes Erlebnis. Von der bodenständigen und keinesfalls esoterischen Nana Nauwald und einem Teilnehmer wurden
die Gehirnaktivitäten aufgezeichnet. Sie konnten sich durch mobile EEG-Geräte frei beim Ritual bewegen. Sound, das Trommeln, Tanzen, Rasseln, Pfeifen und spezielle Körperhaltungen ziehen einen in besondere Zustände. Der Autorin gelang es zudem mühelos, im Interview weitreichende Zusammenhänge um die alten Rituale mit Witz zu beleuchten.
ZUSAMMENTREFFEN V
23.03.2003, Kann uns Sound, als Transfermedium helfen?
Zu diesem Zweck wurde für uns in Lüneburg durch Nana Nauwald ein besonderes Ritual der peruanischen Moche-Indianer mit orginalem Pfeifen-Set durchgeführt: Man stellt sich zu siebt zu einem Kreis und bläst 45 Minuten immerzu in eine merkwürdige geformte Pfeife, deren Öffnung auf die eigene Stirn weist und einen infernalischen Ton abgibt, jedoch in und um den Kopf eine Vielzahl von Ober- und (!) Untertönen auslöst und kreisen lässt. Alles gerät in Schwingung. Dabei wurden die Gehirnaktivitäten im EEG aufgezeichnet und zwei Kameras begleiteten das Ritual. Hinterher sprachen wir mit teilnehmenden Musikern über die Klang-Phänomene, da besonders der Tiefbass unerklärlich scheint und sich aus dem Ritual schöpft.
ZUSAMMENTREFFEN VI
16.—18.05.2003, Ausbreitung des Gesamtzusammenhangs des Projektes vor dem World Congress 2003 der ›International Assoziation of Educators for World Peace‹, einem beständigen Organ der Vereinten Nationen NGO, den Non-Government-Organisations (ECOSOC|UNDPI|UNESCO|UNICEF|UNCED).
Kongress-Thema: ›Education for peace: The Best Investment for Future Generations‹.
Eine Reihe von englischen Vorträgen zur Situation aus verschiedensten Ländern. Eine internationale Begegnung von Weltlichkeit und Geistigkeit mit abschließender ergreifender Rede von Lama Michel (Brasilien) und einem führenden US-Weltbänker im Kaftan. Am Ende wurde unter freiem Himmel die UN-Fahnen-Zeremonie abgehalten, was eine sehr lebendige, herzliche Angelegenheit ist, bei der man sich viel bewegt und lacht. Viele schöne Fahnen und Menschen, die bei ihrem Land größten kindlichen Ehrgeiz entwickeln. Z.B. einen ca. 75 jähriger buddhistischen Mönch begeisterte das Fahnenschwenken für den Frieden über alle Maßen und er stürmte immer wieder nach vorne, um sich eine Fahne zu greifen.
Neben den oben geschilderten Zusammentreffen zur Klärung des neuen Bildes von der Welt wurden immer wieder Aufnahmen aktueller Kunstausstellungen gemacht, die sich mit dem Verhältnis von Kunst und Wissenschaft bzw. mit der Bewusstseins-Forschung beschäftigen. (IKONOCLASH, Science & Fiction, Mariko Mori‘s Weltpremiere 2003 (›Ufo‹ mit EEG-Messung), Painting Pictures, Aufbruch der Moderne, Expressionismus, Wiener Aktionismus, Lincoln (Hamburger Bahnhof) etc. sowie verschiedene Performance und Körperpraktiken.)
Mit Förderung der STIFTUNG NORD|LB · ÖFFENTLICHE wird eine Internet-Plattform zur Umsetzung des Projektes aufgebaut, wobei ein neuartiges Interface-Konzept zum Einsatz kommt.
Weiterhin arbeitet das EXPERIMENTAL-LABOR an einer neuartigen Visualisierung von Gehirnaktivität für die physische Plattform.

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- Veröffentlicht:
- 11:32 AM / 11:32 AM
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