Einleitung von Martin Schöne

Well… come 21 – Realität und Bewusstsein im 21. Jahrhundert

Die Annäherung an Materie und Geist, Realität und Bewusstsein war ein ausufernder freier Prozess mit allen Natur- und Geistes­wissenschaften. Die Grenzen der Forschung verschwanden bei jeder An­näherung, auch zur Kunst und zu den Erkenntnissen der west­lichen und östlichen Spiritualität sowie den vielfältigen ­Möglichkeiten von körperlichen Erfahrungen bis hin zu den Wurzeln aller Kultur, den Ritualen.

Unser Ausgangspunkt:
Es gibt ein völlig andersartiges, gültiges Paradigma, das quantische Weltbild, welches nicht nur eine Alternative bietet, sondern ­permanent Materie, Leben und wohl auch Geist prägt. Alle anderen Wirklichkeiten sind persönliche oder kulturell gefärbte Realitäten und speisen sich aus diesem Fundamental-Phänomen. Wirklichkeit ist immer real und abstrakt zugleich, und dies wird sich zunehmend kultivieren. Dieses 2001 als theoretisches Seminar um Materie und Geist gestartete Projekt ist inzwischen in der ›quantischen‹ Praxis angekommen. In 2003 geht es zum einen um den Aufbau und Start einer Internet-Plattform von Realitätswahrnehmung und Darstellung zwischen Kunst und Wissenschaft, die das Begriffs-­Universum der Doppel-Galaxis Realität und Bewusstsein abbilden will. Im ›Labor‹ messen wir professionell Gehirnaktivitäten in Hinblick auf die Wechselwirkungen des Geistes und deren ›Produkten‹ mit anderen ­Menschen. Es werden zudem medientheoretische Thesen untersucht, ob und wie dies vermittelt, z.B. durch Kunst, geschieht.
Zum Austausch finden ZUSAMMENTREFFEN statt. Z.Zt. Versuch der unmittelbaren visuellen Umsetzung von Gehirnaktivitäten. Uns ist ein erheblicher evolutionärer Fortschritt er­wachsen, neue Baupläne wie ›Selbstorganisation‹ und ›Non-Lokalität‹ konsequent anzuwenden, doch andererseits ist es wohl der einzige Ausweg aus der fortwährenden Rückständigkeit, der mechanistischen Dogmatik. Das 20. Jahrhundert waren die traurigen Gründungsschmerzen, doch es war trotzdem die Gründung einer Kultur, die nun im 21., so scheint es, gereift und ausdifferenziert eine Grundlage findet. Es ist Zeit, dies für sich und besonders unseren Kindern von klein auf geistig und körperlich zu erschließen, für sich nutzbar zu machen, dass der Mensch sich der Wirklichkeit nähert durch seinen Geist.

Im Verlauf kann nur angerissen werden, wie weit sich die Erkenntnisse, Fakten und Werte in Wechselwirkung befinden. Natürlich ­können nur Hinweise gegeben werden, wie die Art, Logik und Bewegung des Organismus der Wirklichkeit sich darstellt, da dieser sich für uns im beständigen Zusammenhang mit den Prozessen unseres Geistes befindet. Also unbegrenzt und somit hyperkomplex und doch auf wenige Grundzüge zu reduzieren, wie die Phänomene zeigen.
Spannend ist es, die Phänomene in allen Erkenntnisfeldern immer wieder neu zu entdecken und so eine Ahnung zu erhalten von der geistigen Einheit aller Erkenntnis. Die quantischen Phänomene haben die revolutionäre Technik-Entwicklung des 20. Jahrhunderts hervorgebracht: Transistor und Chip, also Massenmedien und PC. Das Internet hat schon angedeutet, dass das 21. Jahrhundert eine quantische Ökonomie hervorbringen wird.
Für den Einzelnen erschließen sich Erkenntnisse erst durch ­persönliche Er­­fah­rung­­. Da der Mensch Ergebnis der Phänomene der ­Wirklichkeit ist, hat er auch die Fähigkeit diese zu nutzen, um sich mit sich selbst, der Kultur und der Wirklichkeit in Beziehung zu setzen. Damit einher geht ein Wandel des Bewusstseins sowie des Bildes von der Welt und des Menschen.

Dieser Weg kann nur völlig interdisziplinär beschritten werden. ­Theorie und Dynamik des Lebens verbinden sich zunehmend, wobei die Kunst meines Erachtens aufgefordert ist, ihren Freiraum einzubringen, um diese Perspektiven aufzuzeigen, da Intuition und Erkenntnis zusammenwachsen. Synhetische Imagination ist eine traditionelle Aufgabe der Kunst.

»In der Art und Weise wie heute viele Kinder aufgezogen werden, bleiben ihre Auffassungsgaben und kreativen Fähigkeiten unter­drückt; so wie junge Menschen den Kampf ums ­materielle Leben erfahren, erleben sie nur Enttäuschung und Unmut. Bei ­Erwach­se­nen führt dies zu kompensatorischen Sucht-und Zwangsverhalten. Das Ergebnis ist der Fortbestand sozialer und ­politischer Unter­drückung, wirtschaftlicher Kriegsführung, kultureller Intoleranz, Verbrechen und Missachtung der Umwelt.«
14. Dalai Lama und Ervin Lazlo (­Gründer ›Club of Budapest‹, Mitglied ›Club of Rome‹)
Diese Publikation ist eine völlig unvollkommene Sammlung von Zusammenhängen, frei von allen Disziplinschranken. Man müsste ja schlicht ALLES beschreiben, um den Reichtum und die Vielfalt der Zusammenhänge aufzuzeigen. Geeignet auch zum kreuz und quer lesen.


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